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Buße

„Unter den liturgischen Formen der Buße und Sündenvergebung nimmt das Bußsakrament eine hervorragende Stellung ein.


Im Auftrag der Kirche wird dem, der umkehrt, durch den Priester in der Vollmacht Christi im wahrnehmbaren Zeichen Versöhnung geschenkt. Für die Gläubiger, die sich in schwerer Sünde von Gott getrennt haben, bleiben das persönliche Bekenntnis und die persönliche Lossprechung die einzige ordentliche Weise in der Kirche, Versöhnung mit Gott zu finden. Aber auch denen, die sich keiner schweren Sünde bewusst sind, empfiehlt die Kirche, in Zeitabständen, in denen das eigene Leben noch überschaubar ist, das Bußsakrament zu empfangen.

Darin kommt zum Ausdruck, dass jeder Gläubige immer neu der Vergebung und der Hilfe bedarf, die ihm im Bußsakrament geschenkt wird. (Synodenbeschluss „Schwerpunkte heutiger Sakramentenpastoral“ 4.3).

In St. Ulrich sind Sie zur Beichte im Beichtstuhl 14tägig am Freitagabend vom 19.15 Uhr bis 19.45 Uhr eingeladen (bitte schauen Sie zuvor ins „aktuell“). Beichtgespräche mit einem der Priester machen Sie bitte telephonisch mit dem entsprechenden Priester aus.


Vorbereitung zur Erstbeichte

Die Kinder der 4. Klasse werden an einem Freitagnachmittag und Samstagmorgen im Juni oder Juli zu einem kleinen Beichtseminar eingeladen. In der darauffolgenden Woche sind die Kinder dann zu einem Beichtnachmittag mit anschließendem Versöhnungsfest zusammen mit den Eltern und Geschwister in den Pfarrgarten eingeladen.


Der Bußgottesdienst

Nicht als Ersatz für die sakramentale Beichte, sondern vielmehr als gute Vorbereitung dazu, sollten wir diese liturgische Form verstehen. Der Bußgottesdienst entfaltet und vertieft den Vorgang von Buße und Vergebung. Er macht deutlich, dass Umkehr auch für die Gemeinschaft notwendig ist, weil auch die Gemeinschaft den Mitmenschen gegenüber oft versagt.

In unserer Pfarrei St. Ulrich werden Sie zu den Bußzeiten des Kirchenjahres, im Advent und in der Fastenzeit zu Bußgottesdiensten in St. Ulrich, in Heilig Kreuz und in Peter und Paul eingeladen.

Für Senioren, Kinder und Jugendliche werden spezielle Bußgottesdienste in St. Ulrich gefeiert (siehe „aktuell“)


Allgemeine Formen der Sündenvergebung

Die bereits von den Rabbinern gelehrte Überzeugung, dass Fasten, Beten und Almosengeben als Formen der Buße das Leben von Gott fördern und der Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen dienen kann, führt Jesus fort (vgl. Mt. 6,1-18).

Der 1. Petrusbrief fasst dies zusammen mit den Worten: „Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander, denn sie deckt viele Sünden zu.“ (1.Petr. 4,8)