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Eine-Welt-Laden

Was ist das bloß für ein Laden? Einen Chef gibt´s nicht im Weltladen. Auch keine Abteilungsleiter, keine Urlaubsregelungen, keine bezahlten Überstunden. Überhaupt: Bezahlt werden nur die Geschäftsführerin und zwei Mitarbeiterinnen, die sich um Lebensmittel, Dekoration, die Rechnungen oder die Inventur kümmern. Alle anderen arbeiten ehrenamtlich - Verkäuferinnen und Verkäufer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Buchhaltung, Werbung oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Allesamt Leute, die das freiwillig und unentgeltlich tun.

Ihr Ansprechpartner
Weltladen Kirchheim
Dettinger Straße 37
73230 Kirchheim unter Teck

Tel.: (0 70 21) 50 97 97
Fax: (0 70 21) 50 97 99
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Warum sie das tun? Weil´s ihnen Spaß macht, im Weltladen und für den Eine-Welt-Verein zu arbeiten. Weil sie von der Idee hinter dem Fairen Handel überzeugt sind: gerechte Löhne für die Menschen in aller Welt, die die Waren für den Weltladen herstellen, Löhne, die kein Weltkonzern diktiert und die den Herstellern ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Das Weltladen-Team will die Welt ein kleines bisschen gerechter machen - und ein kleines bisschen fairer.

Der Weltladen in der Dettinger Straße ist noch ein Jahr jünger als der ohnehin junge Eine-Welt-Verein, der ihn trägt. Nachdem es jahrelang in den verschiedenen Gemeinden einen kleineren Eine-Welt-Waren-Verkauf gegeben hatte, wurde 2001 auf Initiative von Diakon Hug überlegt, ob und wie ein Eine-Welt-Laden aufgebaut werden könnte. Der Verein wurde im April 2002 gegründet, das Geschäft fast genau ein Jahr später eröffnet, als Fachgeschäft für Fairen Handel mit einer umfangreichen Palette an fair produzierten und gehandelten Waren unterschiedlichster Art und Herkunft.

Fair: Dieses Wort begegnet Kundinnen und Kunden im Weltladen auf Schritt und Tritt. Egal ob Kaffee aus Mexiko, Spielzeug von den Philippinen oder Körbe aus Vietnam - die Waren stammen aus Fairem Handel. Das heißt: Wer für den Fairen Handel in Mexiko Kaffee anbaut, auf den Philippinen Spielzeug anfertigt oder in Vietnam Körbe flicht, erhält faire Preise für gute Produkte; Geld, das es möglich macht, selbstbestimmt und in Würde zu leben, Geld, mit dem Schulen oder Krankenstationen gebaut werden können, Geld, das in eine bessere Ausbildung fließt.