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Historie


85 Die Römer bauen eine Verbindungsstraße vom Kastell Köngen über Kirchheim durch das Lauter- und das Lindachtal. Eine Gabelung liegt im Gebiet der Kirchheimer Altstadt.

frühes 5. Jhdt. Alamannen in Kirchheim (Gräberfeld im "Paradiesle")

7. Jhdt.Alamannen in Kirchheim (Gräberfeld im "Rauner") "Es verdichtet sich nämlich die Annahme, daß Kirchheim wohl aus zwei Siedlungen entstanden ist, westlich und östlich der Lauter gelegen."

um 630Bau der ersten Martinskirche. (Eine der ältesten Kirchen des Landes)

960Erste urkundliche Erwähnung von Ort und Kirche Kirchheim unter Teck als "Ciriheim" in einer Urkunde Ottos des Großen. König Otto erhält Kirchheim vom Bistum Chur.

1303Die Teckherzöge verkaufen die Hälfte von Herrschaft Teck und Stadt Kirchheim an Habsburg (Österreich).

1381/83 Die Teckherzöge verkaufen die 2. Hälfte von Herrschaft Teck und Stadt Kirchheim an die Grafen von Württemberg. (1326 hatte Österreich seine Hälfte an der Herrschaft und Stadt Teck bereits an Württemberg verkauft.)

1408 Altarweihe in der Martinskirche. Wohl Erweiterung des Langhauses beendet.

um 1500Neuerrichtete Pfarrkirche St. Martin mit vier Nebenkapellen - Frauenkloster mit sechs Altären - Heiliggeist-Spital mit einem Altar

um 1530 Im Dekanat Kirchheim wirken rund 100 Priester. In Kirchheim waren 12 Kapläne "wozu noch 5 Klosterkapläne und 2 Ordenspriester kamen, die am Frauenkloster wirkten."

15. Mai 1559 Herzog Christoph erläßt die große württembergische Kirchenordnung. - Württemberg ist protestantisches Territorium. Es darf nur noch nach der lutherischen Lehre gepredigt werden.

1808 und 1850 Zwischen 1808 und 1850 werden 35 katholische Männer und 15 Frauen ins Familienregister (bei der evangelischen Kirchengemeinde geführt) eingetragen.

1839 13 Katholiken sind in Kirchheim. Darunter befinden sich überproportional viele Verwaltungsbeamte. Bis auf eine Familie sind die Katholiken in konfessionsverschiedenen Ehen verheiratet. Die Aufenthaltsdauer in Kirchheim ist eher kurz.

1862 32 Katholiken sind in Kirchheim.

1873 Die Zahl der Katholiken im Oberamt beträgt 500, davon in der Stadt 200. Sie tragen dem König den Wunsch nach einem eigenen Gottesdienst vor.

1874 Einführung des katholischen Gottesdienstes in der Schloßkapelle

1883 Gesuch der Kirchheimer Katholiken einen eigenen, in der Stadt ansässigen Seelsorger zu bekommen wird erstaunlicherweise genehmigt.

1885 Bis das Expositurvikariat eingerichtet wird, wird die Anzahl der Gottesdienste in der Schloßkapelle verdoppelt. Sie werden von Redakteur Lürken aus Stuttgart gehalten.

1885 Der Bischof von Rottenburg errichtet ein Expositurvikariat Kirchheim, das rechtlich zur Pfarrei Unterboihingen gehört. Bernhard Schurr aus Donzdorf wird Expositur-Vikar.

15. Juni 1908 Bischof Paul Wilhelm von Keppler weiht die neuerbaute St. Ulrichskirche. Am selben Tag firmt er 40 Jugendliche in der neugeweihten Kirche.

1945/46 Durch Zustrom vieler Heimatvertriebener steigt die Zahl der Gemeindemitglieder ständig - in den Außenorten Weilheim und Oberlenningen werden eigene Seelsorgestellen errichtet.

21. März 1965 Weihe der Filialkirche Maria Königin in Kirchheim-Süd durch Bischof C.J. Leiprecht. (Entwurf und Ausführung der Farbfenster aus Betonverglasung von Sepp Baumhauer aus Unterbettringen.) "Die Wahl des Kirchennamens greift auf eine zweifache historische Ursache zurück. Urkundlich ist bezeugt, daß anläßlich der Christianiserung in der Zeit der Alemannen ein Holzkirchlein "Zu unserer lieben Frau" - vermutlich in der Gegend vom Gaiserplatz - stand... Der zweite Anknüpfungspunkt bezog sich auf den ursprünglichen Fertigstellungstermin am 1. November 1964. Das wäre der zehnte Jahrestag gewesen, an dem Papst Pius XII. Zum Abschluß des Internationalen Marianischen Kongresses in Rom das "Königtum Mariens" verkündete." Pfr. Hubert Bart wird Kurat von Maria Königin.

Herbst 1989 Partnerschaft der katholischen Gesamtkirchengemeinde mit der Pfarrei Agroyesum in Ghana.

1994 Auf Anregung von Pfarrer Christoph Hermann aus Bissingen (evangelischer Pensionär) und Diakon Martin Mayer (Diakonische Bezirksstelle) gründet die evangelische Gesamtkrichengemeinde, die katholische Gesamtkirchengemeinde und die Sanwaldstiftung die Kirchheimer Hospiz-AG. Durch die Hospiz-AG werden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ausgebildet, die Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen begleiten.

21. Sept. 97 Erster ökumenischer Krankengottesdienst im Fickerstift. Die Beteiligung auch von außerhalb ist sehr groß. Gefeiert wird der Gottesdienst von Pfr. Schoch (evangelische Christuskirche), Pastor Härtner (ev.-method. Kirche) und Diakon Hug.

12. Oktober 97 Investitur von Pfr. Franz Keil.

27. Juli 1998 Erste Gottesdienstübertragung (des 9.00 Uhr Gottesdienstes in St. Ulrich) ins Kirchheimer Krankenhaus.

Herbst 1998 Gespräche zwischen Bernhard Bayer, Jochen Haintz und Georg Hug über mögliche gemeinsame Projekte der Malteser und der katholischen Kirchengemeinden Kirchheim/Teck führen zum Aufbau des häuslichen Kinderhospizdienstes.

9. Juni 1999 Die katholische Fördergemeinschaft für sozial-caritative Dienste in Kirchheim unter Teck wird aus dem ehemaligen Krankenpflegeverein gegründet. Vorstand: Kurt Bortel, Helga Kapp, Michael Baur, Dieter Hoff, Wolfgang Gorzel. Kassierin Margarethe Slansky.

September 1999 Nach längeren Vorgesprächen beginnt die Renovation des Gebäudes Ossianderstr. 32, in dem eine "Kirchheimer Tafel" eingerichtet werden soll. Überlegungen der Kirchengemeinde St. Ulrich und des DRK, die unabhängig voneinander, aber zeitgleich angestellt werden, finden durch die gute Zusammenarbeit von Diakon Georg Hug und Joachim Haas (Assistent der Leitung im Fickerstift) glücklicherweise zusammen und können verknüpft werden.

Herbst 2001 Nach längerer Planungsphase, in der auch die Finanzierung geklärt werden musste, wird das katholische Gemeindehaus St. Ulrich in Kirchheim nach 25jährigem Bestehen endlich behindertengerecht eingerichtet. Es gibt jetzt ein Behinderten-WC und eine Auffahrrampe.

11. April 2002 Am 11. April 2002 wird nach Vorarbeit einer Arbeitsgruppe der Verein "Eine Welt Kirchheim unter Teck" gegründet, der zur Aufgabe hat Veranstaltungen zu organisieren, die das Thema Solidarität in der einen Welt aufgreifen und einen Weltladen aufzubauen und zu betreiben. Initiatoren sind Diakon Hug, Diakon Burlein, Eberhard Hausmann und Praktikant Reiner Wagner (Bewerber zum ständigen Diakonat).

Aug.-Nov. 2002 Von August bis November 2002 wird der häuslicher Kinderhospizdienst im Rahmen eines Beratungsstipendiums von „startsocial“ beraten. Es soll eine Anlaufstelle Kind und Tod (AKuT) für die Region Stuttgart eingerichtet werden, an die sich alle wenden können, die mit dem Thema „Kind und Tod“ konfrontiert sind und Unterstützung brauchen. Die Abschlussveranstaltung ist in Berlin mit Bundesministerin Renate Schmidt. Der häusliche Kinderhospizdienst ist als eine der besten 25 Initiativen von 560 eingesandten Projekten mit dabei.

April 2003 Eröffnung des „Weltladens“ in Kirchheim.

Mai 2004 Am 12. Mai beschließt der Gesamtkirchengemeinderat der katholischen Gesamtkirchengemeinde Kirchheim, dass der häusliche Kinderhospizdienst der Betreibergesellschaft des stationären Kinderhospizes für Süddeutschland in Bad Grönenbach beitreten kann. Der Diözesanverwaltungsrat bestätigt diesen Beschluss am 7. Juni.

Juni 2004Der häusliche Kinderhospizdienst ist mit einem Stand und mit Veranstaltungen auf dem 95. deutschen Katholikentag in Ulm vertreten.

zusammengestellt von Diakon Georg Hug