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Kirche

Unsere Ulrichskirche, die 1907 nach Plänen des damaligen, bekannten Architekten Josef Cades erbaut wurde, ist am 15. Juni 1908 vom damaligen Rottenburger Bischof Paul Wilhelm Keppler eingeweiht worden.

Die Bauweise lehnt sich stark an die französische Frühgotik an, unter Benützung romanischer Elemente.

Eine bewegte Geschichte hat gerade auch das Kirchengebäude St.Ulrich hinter sich. 1930 wurde so der Kirchenraum von St. Ulrich vom Kunstmaler August Blepp ausgemalt. Er schuf auch beide Glasfenster der beiden befreundeten Bischöfe St. Ulrich und St. Konrad, die heute im rechten Seitenschiff zu sehen sind.

Bei der Renovation 1968/69 erhielt St. Ulrich seine heutigen Chorfenster, die uns Motive zum Glaubensbekenntnis zeigen und von E. Seeger aus München stammen.

Bei einer Umgestaltung 1978 erhielt St. Ulrich durch eine Stiftung einen Christuskorpus aus der Pacherschule (16. Jhdt.). Bei der letzten Renovation1999 hat Wolfgang Sibersack aus Würzburg aus dem vorhandenen Karfreitagskreuz ein Kreuz mit dem Korpus aus dem 16. Jhdt. geschaffen, das Tod und Auferstehung verkündet und so das Geheimnis unseres Glaubens unterstreicht.

Die künstlerische Gestaltung des Altars,des Ambos und des Taufsteins trägt die Handschrift von Wolfgang Znaimer aus der Ulrichsgemeinde. Der Tabernakel wurde geschaffen von Sepp Baumhauer aus Schwäbisch Gmünd /Bettringen.

Seit 1999 hat die Kirche jetzt ein helles und frohes Gesicht und lädt mit der neuen Göckelorgel alle ein mit schönen Liedern Gott zu loben und zu preisen.




Das Kreuz in St. Ulrich

Die Kreuzesdarstellung in St. Ulrich, die der Würzburger Künstler Wolfgang Silbersack 1999 neu gestaltet hat, verkündet uns Tod und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Der leidende Corpus, der aus der Pacherschule (16. Jh.) und von der alten Kreuzesdarstellung stammt, steht und hängt an den überkreuzten Strahlen, steht und hängt über unseren Kreuzen.

Jesus wirkt hier als wahrer Erlöser und Vermittler zwischen Himmel und Erde. Die Kreuzesdarstellung schließt Leid und Freude, Karfreitag und Ostern gleichermaßen ein und unterstreicht und betont das Geheimnis unseres Glaubens:“ Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit.“


Die Orgel von St. Ulrich

Die Kirchengemeinde hatte am 3. Advent 1999, dem Gaudetesonntag wirklich Grund zur Freude. Zum einen wurde die Kirche St. Ulrich nach erfolgreich abgeschlossener Außen- und Innenrenovierung wiedereröffnet, zum anderen konnte die neue Göckel Orgel eingeweiht werden. Domkapitular Dr. Werner Groß aus Rottenburg nahm die Orgelweihe vor.

Die Orgel in St. Ulrich, die Karl Göckel aus Mühlhausen-Rettigheim baute, hat 29 Register verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Sie zeichnet sich durch einen grundtönigen ,warmen und weichen Klang aus. Schrille Obertöne und Schärfen wurden vermieden. Und dennoch hat die Orgel viel Kraft. Der von Wolfgang Znaimer entworfene Prospekt fügt sich sehr harmonisch in den Kirchenraum ein.

1904 Orgelpfeifen erklingen seither zum Lobe Gottes und zur Freude der Gemeinde.


Ulrich

Diese schöne Ulrichsdarstellung kam zum 75.jährigen Jubiläum im Jahre 1983 in die Ulrichskirche.

Geschnitzt wurde diese Ulrichsfigur mit den beiden Attributen - dem Buch und dem Fisch - von Heinrich Köstner aus St. Ulrich im Grödnertal (Südtirol).

Der heilige Ulrich von Augsburg lebte von 890-973. Am 4.Juli 973 wurde er von seinem Freund Wolfgang von Regensburg bestattet.

Der 4. Juli ist so auch sein Namenstag.

Alljährlich feiern wir deshalb am Tag selbst bzw. am darauffolgenden Sonntag unser Ulrichs- u. Patroziniumsfest.


Anna

In der Kunst nennt man diese Darstellung "Anna Selbdritt".

Wir sehen die heilige Anna, die Mutter Marias, Maria und das Jesuskind.

Beachtet man die Zahlensymbolik, dann ist die Zahl drei nicht nur eine heilige Zahl, sondern auch ein Zeichen von Wichtigkeit.

Das Wort "Selbdritt" ist ein veraltetes Wort und bedeutet zu dritt. Die künstlerische Darstellung Anna Selbdritt hängt in St. Ulrich in der Nähe des Taufbeckens, dort wo sich nicht selten auch drei Generationen bei der Taufe treffen.


Maria

Die Mariendarstellung in St. Ulrich ist wie die Anna Selbdritt eine gotische Holzskulptur.

Sie stammt aus dem früheren Hochaltar der Schloßkapelle in Kichheim unter Teck.